BAVA
Die Geschichte der Cantina Bava hat ihren Ursprung in Cocconato d’Asti, einem hügeligen Dorf im Monferrato, wo die Familie Bava bereits seit dem 17. Jahrhundert als Weinbauern urkundlich belegt ist. Die moderne Weinherstellung nahm 1911 Gestalt an, als der erste Familienkeller gebaut wurde. Dies markierte den Beginn einer Produktionsgeschichte, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickelte und schließlich zu einem Meilenstein des piemontesischen Weinbaus wurde. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wuchs das Unternehmen stetig, überdauerte mehr als hundert Weinlesejahre und mehrere Familiengenerationen, bis hin zur heutigen Führung, die die sechste Generation repräsentiert. Diese familiäre Kontinuität ermöglichte es, eine starke Verbindung zum Territorium aufrechtzuerhalten und gleichzeitig eine unternehmerische Vision zu entwickeln, die auf Qualität und Innovation ausgerichtet ist. Seit der Nachkriegszeit festigt das Weingut seine Präsenz auf dem nationalen und internationalen Markt, indem es die Produktion ausweitet und die Weinbereitungstechniken ständig verbessert. Ein wichtiger Meilenstein erfolgte 1975, als Bava den Einsatz von Barriques einführte und damit zu einem der Pioniere im Piemont bei der Verwendung von kleinen Holzfässern für die Weinreifung wurde. Heute besitzt das Weingut etwa 50–55 Hektar Rebfläche, verteilt auf das Monferrato und die Langhe, mit Lagen in den Gebieten Cocconato, Agliano und Castiglione Falletto. Die Produktionsphilosophie basiert auf einer nachhaltigen Landwirtschaft, wobei großer Wert auf Umweltschutz, die Begrünung der Weinberge und die Reduzierung des Einsatzes von Chemikalien gelegt wird. Die Cantina Bava ist somit ein traditionsreiches Familienunternehmen, das Tradition und Innovation vereint, dabei die piemontesische regionale Identität bewahrt und seine Weine auf den internationalen Märkten mit einem Image von Qualität, Forschung und generationsübergreifender Kontinuität präsentiert.